Brustaufheben

Eingriffszweck ist das Aussehen der abgesenkten Brustdrüsen so zu verändern, dass sie mehr fest
und höher gelegt werden. Der Eingriff wird bei der Atonie und zu größerer Menge der Brusthaut,
zu welcher die Brusthypertrophie  während der Schwangerschaft und Stillen (zu wenig Kollagen und elastischen Fasern) führt, vorgenommen.

 

Eingriffsverlauf

Während des Eingriffes werden chirurgische Einschnitten um den Warzenhof herum und in den Falten unterhalb der Brust durchgeführt und die Brust wird so umgeformt, dass sich die Warzen auf einer bestimmten Höhe befinden. Der Eingriff dauert 3 Stunden.

 

Postperative Behandlung

Nach dem Eingriff werden Verbände angelegt
und den speziellen BH  getragen. Verbände werden zirka 2 Wochen erhalten, in dieser Zeit werden Nähte abgenommen. Man empfehlt in dieser Zeit Begrenzung der körperlichen Aktivität. Nach dem Eingriff können folgende Nebenwirkungen erscheinen: Brustschmerzen, Ödem, Abschwächung. Das normale Aussehen der Brust wird nach 4 Wochen erreicht. Die ausführliche Heilung dauert etwa 3 Monaten. Man soll den Sport erst nach 3 Monaten treiben. Das Rauchen kann
den Heilungsprozess der Wunden und das   Operationsergebnis beeinflussen.

 

Anästhesie

Der Eingriff wird in der allgemeinen Narkose durchgeführt.

 

Die Bedingungen   für Eingriffsverfahren

Vor dem Eingriff wird ein anästhesiologisches Beratungsgespräch durchgeführt. Im Notfall empfehlt der Anästhesiologe notwendige Untersuchungen. Unbedingte Gegenanzeigen
für den Eingriff sind: Blutgefäßdiathese und Gerinnungsstörungen, nicht ausgeglichene arterielle Hypertonie, nicht ausgeglichene Zuckerkrankheit, eitrige Infektion der Brustkorbhaut. Das Rauchen kann den Heilungsprozess der Wunden
und  das Operationsergebnis beeinflussen.

 

Aufenthaltszeit  in der Klinik

Die Patientin bleibt in der Klinik 2- 4 Tage.
Es wird die 10-tägige  Rekonvaleszenz in den häuslichen Bedingungen empfohlen.

 

 

 

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